Die Renteninformation und was Sie darüber wissen sollten

Die Lebenserwartung steigt - der gesetzliche Rentenanspruch sinkt

Das Prinzip der gesetzlichen Rentenversicherung – eigentlich eine gute Idee. Es basiert auf dem soge- nannten Generationenvertrag zwischen der beitrags- zahlenden und der rentenbeziehenden Generation. Die monatlichen Einzahlungen in die gesetzliche Renten- versicherung sollen der Finanzierung der laufenden Renten dienen. Die zahlende Generation erwartet ihrerseits, im Alter von der nachfolgenden Generation ihre Rente finanziert zu bekommen. Dieser Gene- rationenvertrag funktioniert jedoch von Jahr zu Jahr weniger. Wegen niedriger Geburtenraten und steigender Lebenserwartung müssen immer weniger Beitragszah- ler immer mehr Rentner finanzieren. Während heute noch – rechnerisch – rund drei Personen im Alter von 20 bis 64 auf eine Person ab 65 Jahren kommen, wird das Verhältnis in 20 Jahren nur zwei zu eins betragen (Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales). Unser Rentensystem wird bereits heute durch Steuer- mittel unterstützt. Ebenso versucht man der Auswirkung der steigenden Lebenserwartung und der sinkenden Ge- burtenraten auf das Rentensystem aktuell durch neue Regelaltersgrenzen entgegenzuwirken

Renteninfo

Was bedeutet das für Sie ?

Die steigende Lebenserwartung, sinkende Geburten- raten, neue Regelaltersgrenzen, eine veränderte Steuersituation … alles Dinge, die Einfluss auf die Höhe Ihrer gesetzlichen Rente haben. Werden Ihre finan- ziellen Einkünfte im Alter ausreichen, Ihren jetzigen Lebensstandard zu wahren? Die jährliche Renteninfor- mation soll Ihnen helfen Ihren finanziellen Ruhestand zu planen. Was müssen  Sie beim Lesen Ihrer Rentenin- formation beachten?

Dazu klicken Sie auf Renteninformation richtig lesen.



Rechtsschutz richtig planen

Verkehrunfälle mit teuren Schäden, Streit mit dem Vermieter, Kündigung durch den Chef: Rechtsstreitigkeiten sind oft nicht zu vermeiden. Das kostet Nerven. Mit einer Rechtsschutzversicherung kann man dafür sorgen, dass es nicht auch noch viel Geld kostet. Im Ernstfall übernimmt der Rechtsschutzversicherer Gerichts-, Anwalts-, Zeugen- und Gutachterkosten, die man je nach Ausgang des Verfahrens tragen muss ? der Versicherer zahlt unabhängig davon, ob man gewinnt oder unterliegt und ob man Kläger oder Beklagter ist. Nach Rücksprache wird die anwaltliche Beratung schon erstattet, wenn es noch gar nicht zum Rechtsstreit gekommen ist. Mitversichert sind auch die Kosten für vorgerichtliche Schlichtungsverfahren, die viele Bundesländer bei geringen Streitwerten mittlerweile vorsehen, um ihre Gerichte zu entlasten. Wer Hilfe braucht, kann sich von seinem Rechtsschutzversicherer einen Fachanwalt in seinem Umkreis vermitteln lassen. Der Versicherungsschutz gilt auch für Ehepartner und minderjährigen Kinder. Volljährige Kinder sind in der Regel bis zum 25. Lebensjahr mitversichert, sofern sie noch keinen eigenen Beruf ausüben. Auf Wunsch kann sogar ein nichtehelicher Lebenspartner ohne Mehrkosten in den Vertrag aufgenommen werden. Im Basisrechtsschutz sollte ein Arbeits- und Verkehrsrechtsschutz enthalten sein, denn nur so sind die weitaus häufigsten Anlässe für Streitigkeiten vor deutschen Gerichten mitversichert. Daneben sollte man sein Rechtsschutzpaket nach persönlicher Risikolage schnüren. Je nach Tarif kann man verschiedene Leistungsbausteine mitversichern: Mietrechtliche Auseinandersetzungen, Verfahren vor Finanzgerichten in Steuersachen, Streitigkeiten um Kaufverträge, Rechtsschutz vor Sozial-, Verwaltungs- und Strafgerichten, Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz und auch die anwaltliche Beratung in erb- und familienrechtlichen Fragen. Vor dem Abschluss einer Rechtsschutzversicherung sollte man sich ausführlich beraten lassen.




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